Fabian Hambüchen übermittelt Scheck von Lions Main-Kinzig Interkontinental

HANAU  – Der sehbehinderte Sportler Michael Feistle ist Nutznießer der Unterstützung, die der Lions-Club Main-Kinzig Interkontinental dem paralympischen Sport in Hessen angedeihen lässt. Zum sechsten Mal förderte der Service Club erneut als einer von fünf Großspendern die Stiftung Sporthilfe Hessen. Er spendierte den Erlös der Tombola des Lions-Balls, der vor zwei Wochen in Wilhelmsbad bei einer rauschenden Ballnacht mit vielen überregionalen Gästen gefeiert wurde. Geehrt wurde der Ballsportler Feistle vom Präsidenten der Stiftung Sporthilfe Hessen, Professor Heinz Zielinski, Professor Hans-Michael Ockenfels (Ex-Präsident und Initiator der Zusammenarbeit mit der Stiftung Sporthilfe Hessen) und dem Präsidenten des Lions-Clubs Main-Kinzig Interkontinental, Ludger Stüve (ehemals Bürgermeister von Schöneck).

Der Blindenballsport wird auch als „Goal-Ball“ bezeichnet. Er zeichnet sich durch eine Kombination von Hand und Fußball mit einem Ball aus, der nur durch akustische Signale von den Sportlern wahrgenommen werden kann. Mit Hilfe der Spende wird jungen paralympischen Sportlern ermöglicht, neben ihren Trainingszeiten in Form des dualen Systems gleichzeitig eine Ausbildung oder ein Studium zu absolvieren. In der Vergangenheit war die querschnittsgelähmte Sportschützin Natascha Hiltrop gefördert worden, die bei den paralympischen Wettkämpfen in Rio vor zwei Jahren die Goldmedaille errang. Bei der Feierstunde nahm der Botschafter der Stiftung Sporthilfe Hessen, der ehemalige Kunstturner Fabian Hambüchen, den Scheck entgegen.