Stammzelltherapie bei haarausfall

Ockenfels Haartransplantation bei männlichem Haarausfall
Für wen ist die Stammzellentransplantation für Haarwachstum geeignet?

Die Behandlungsmethode ist generell für jeden geeignet, der unter Haarausfall leidet. Eine Haarverpflanzung durch Stammzellen ist insbesondere dann für Sie geeignet, wenn Sie unter erblich bedingtem Haarverlust, vernarbender Alopezie oder Alopecia Areata leiden.

Natürlich können nicht alle Fragen hier behandelt und beantwortet werden, deshalb stehen wir nach Terminvereinbarung gerne für ausführliche Beratungen zur Verfügung.

Die innovative Haartransplantation für mehr Wachstum

Die dermatologische Praxis in Hanau hilft Ihren Haaren

Viele Personen leiden unter Haarverlust. Eine Verpflanzung bei der gleichzeitig Stammzellen injiziert werden, kann Abhilfe verschaffen. Hierbei geht es um körpereigene Zellen, die über ein großes Potenzial verfügen.

Bei einer Haarverpflanzung mit Stammzellen werden verschiedene Wachstumsfaktoren angeregt. Diese Behandlung ist eine hochwirksame Therapie, die gegen Haarausfall helfen kann. Prof. Dr. Ockenfels und das Team des Privatärztlichen Zentrums (OOP) in Frankfurt am Main führen die Behandlung gewissenhaft und mit dem Auge für Individualität durch.

Je nach der eigenen Genetik wird das Haar mit zunehmendem Alter lichter. Bemerkt man einen langsamen Schwund, ein Dünnerwerden und ein Zurückweichen von Haaren im Bereich der Geheimratsecken oder im Bereich des Hinterkopfes, so ist dies insbesondere bei Männern das typische Zeichen für einen männlich-bedingten Haarausfall. Jedes Haar ist eine biologische Einheit, die aus Nervenfasern, Talgdrüsen, einem kleinen Muskel, Kollagen und Blutgefäßen besteht. Bei männlich-bedingtem Haarausfall ist das Epithel, d. h. die zelluläre Umkleidung des Haares anfällig auf das im Blut natürlich vorkommende Testosteron. Dabei haben diese Personen keinen erhöhten Testosteronspiegel (in der Regel), sondern nur eine erhöhte Ansprechbarkeit auf das vorhandene natürliche Testosteron.

Als Folge kommt es zunächst zu einem langsameren Haarwachstum und im Verlauf zu einem Schrumpfen des Haarfollikels und im weiteren Verlauf zu einem völligen Untergang desselben. Dieses Wissen bedingt, dass sämtliche Therapien zur Vermeidung oder Reduzierung eines männlich-bedingten Haarausfalls frühzeitig vor einer teilweisen Glatzenbildung erfolgen sollten. Nur noch vorhandene Haarfollikel können sowohl durch Stammzellen als auch durch andere Faktoren angeregt werden, sich wieder zu ihrer normalen Größe und Funktionsfähigkeit zurückzubilden.

Bei rechtzeitiger Therapie und Verhinderung des fortschreitenden Ausfalls von Haaren kann eine Haartransplantation durchaus vermieden werden. Die einfachsten Therapien sind

Blutplättchenwachstumsfaktoren – PRP-Therapie

Diese Therapie wurde bereits in den Neunzigerjahren mehrfach publiziert und ist eine Standardtherapie gegen männlich-bedingten Haarausfall geworden. Es ist bekannt, dass insbesondere in den eigenen Blutplättchen viele Wachstumsfaktoren wie der „epidermale Wachstumsfaktor, der Platelet-derived growth factor“, der „Platelet-activating factor“ die umgebenen Epithelzellen eines Haarfollikels direkt zu stimulieren vermögen. Dazu werden dem Patienten zwischen 10 und 20 ml Blut abgenommen, die darin enthaltenen Blutplättchen mittels Spezialverfahren im Plasma gereinigt und angereichert und die Plättchen mit einem Teil Blutplasma und ggf. noch additiven Wachstumsfaktoren intrakutan in das zu behandelnde Haarfeld injiziert. In einer Fläche von 20 cm² werden 10 kleine Injektionen á 0,1 ml vorgenommen.

RP bedeutet „Plättchen-reiches Plasma“ (engl: Platelet-Rich Plasma).  Unser Blut enthält verschiedenste lebende Zellen. Bei PRP handelt es sich um das konzentrierte, angereichertes Blutplasma des Patienten. Diese Therapie wurde bereits mehrfach publiziert und ist eine Standardtherapie bei Haarausfall geworden. Es ist bekannt, dass insbesondere in den eigenen Blutplättchen viele Wachstumsfaktoren wie der „epidermale Wachstumsfaktor, der Platelet-derived growth factor“, der „Platelet-activating factor“ die umgebenen Epithelzellen eines Haarfollikels direkt zu stimulieren vermögen. Das PRP kann an der Haarwurzel in der Kopfhaut eine Verjüngung und Zell-Regeneration anregen. Diese sog. autologe Zellregeneration kann Haarausfall stoppen und das Haarwachstum anregen.

Ablauf der Therapie:

Vor der Behandlung wird dem Patienten eine kleine Menge Blut entnommen, die anschließend direkt zentrifugiert und das daraus gewonnene PRP mit den enthaltenen Wachstumsfaktoren mittels kleiner Injektionen in die gewünschten Kopfhautareale injiziert wird. PRP stimuliert die Stammzellen der Haarwurzeln. PRP verbessert die Blutzirkulation des jungen Haares und der Haarwurzeln und regeneriert absterbende Haarwurzeln. Der Haarausfall wird verlangsamt und das Wachstum neuer Haare beschleunigt.

Art und Dauer der Behandlung:

Wir empfehlen 5 Sitzungen im Abstand von jeweils 4 Wochen. Aufgrund der kurzen Regenerationszeit können Sie direkt danach Ihren alltäglichen Aufgaben wie gewohnt nachgehen. Mindestens drei (besser 7 Tage) vor der PRP Therapie sollten Sie kein Aspirin, ASS, Volaren, Ibuprofen oder ähnliche Schmerz- und Rheumamittel (NSAID) einnehmen, da die Blutplättchen dadurch gehemmt werden.

Gerne beraten wir Sie ausführlich in einem Aufklärungsgespräch über diese personalisierte Zelltherapie.

Bei der autologen Stammzelltransplantation werden zu Beginn unter örtlicher Betäubung 3 Hautproben mit je einem Durchmesser von 2,5 mm hinter dem Ohr aus der Kopfhaut entnommen. Es handelt sich um die gleichen Kopfhautareale, die auch bei einer Haartransplantation entnommen werden. Die Haarfollikel in diesem Bereich sind unempfindlich gegen körpereigenes Androgen. Die Gewebestücke werden in einer zweimaligen Prozedur in einem speziellen Mikrodermatom auf zelluläre Bestandteile verkleinert. Nach Filtration bleibt eine zellhaltige Suspension zurück, die mittels steriler Kochsalzlösung auf 6 ml angereichert wird. Diese 6 ml werden in 60 kleinen Mikroinjektionen á 0,1 ml subkutan in die Kopfhaut in die Regionen noch vorhandener, geschrumpfter Haarfollikel injiziert. Die Sitzung dauert ca. 30 Minuten.

Seit ca. 2 Jahren wird die hocheffektive Stimulation der Haarfollikel mit eigenen Follikelstammzellen und Stammzellextrakten – „Regenera-Activa® – durchgeführt. Diese Methode wurde entwickelt, um das Wachstum vorhandener Haarfollikel durch aus der eigenen Kopfhaut gewonnenen Zellen zu reaktivieren.

Die Funktionsweise ist sehr einfach:

  1. Mit Hilfe einer speziellen Spritze wird Ihnen aus einer Mikroöffnung in der Haut ein geringes Volumen Ihres Unterhautfettgewebes entnommen.
  2. Damit Sie von dieser Entnahme nichts merken, findet zuvor eine örtliche Betäubung statt.
  3. Im Anschluss daran wird das entnommene Fettgewebe in einem speziellen Verfahren aufbereitet.
  4. Es entsteht eine Zellemulsion, die auch als “Nano-Fett” bezeichnet wird.
  5. Die Zellemulsion wird nun vorsichtig in die Stellen Ihrer Kopfhaut injiziert, die von dem Haarverlust betroffen sind.

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Mehr Informationen

Nach der Behandlung:

Sichtbare Ergebnisse sind frühestens in 4 Monaten erkennbar. Das Haarwachstum wird durch aufbauende und stimulierende Beschaffenheit der entnommenen Gewebeproben aus den Stammzellen angeregt. Es wird sowohl die Wiederherstellung existierender Haarfollikel angeregt als auch deren Zustand in Dicke und Dichte verfeinert.

Diese Behandlungsart ist sowohl für Männer als auch für Frauen, die unter hormonell-bedingtem Haarausfall leiden, besonders gut geeignet.

Es handelt sich um eine einmalige Behandlung, die ggf. nach 5 Jahren wiederholt werden kann. Zusätzliche Wachstumsanregung kann auf Wunsch ggf. noch nach 2-3 Monaten mit einer einmaligen PRP-Sitzung durchgeführt werden. In unserer Haarsprechstunde haben wir letztes Jahr unsere Therapie der PRP-Wachstumsstimulation mit der Stammzelltherapie ergänzt.

Wussten Sie schon … ?

… dass wir nicht nur Haarverlust ausgleichen können, sondern auch Substanzverlust im Gesicht?

Altersbedingten Erschlaffungserscheinungen und Volumenverlusten im Hautgewege des Gesichts kann z. B. mit Fadenlifting entgegengewirkt werden. Diese Methode ist relativ schmerzarm und wirkt sofort.

Informieren Sie sich in der dermatologischen Praxis Ockenfels! Hier können Sie bequem online einen Termin vereinbaren.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist eine Stammzelltherapie bei Haarausfall?

Eine Stammzelltherapie bei Haarausfall ist eine regenerative Behandlung, die vorhandene Haarwurzeln unterstützen soll. Sie zielt darauf ab, biologische Reparatur- und Wachstumsprozesse an der Kopfhaut anzuregen. Voraussetzung ist, dass noch aktive Haarfollikel vorhanden sind und die Ursache des Haarausfalls ärztlich abgeklärt wurde.

Die Stammzelltherapie kann für Menschen mit beginnendem oder moderatem Haarausfall infrage kommen. Entscheidend sind Ursache, Verlauf, Kopfhautbefund und vorhandene Haarwurzelaktivität. Wir prüfen vor einer Empfehlung, ob eine regenerative Behandlung sinnvoll erscheint oder ob andere Therapien besser geeignet sind.

Die Stammzelltherapie ist meist nicht geeignet, wenn Haarfollikel bereits dauerhaft verloren sind oder vernarbende Prozesse vorliegen. Auch unklare, entzündliche oder unbehandelte Ursachen sollten zuerst diagnostisch abgeklärt werden. Eine individuelle ärztliche Beurteilung ist wichtig, um falsche Erwartungen und unnötige Behandlungen zu vermeiden.

Eine Stammzelltherapie kann das Haarwachstum unterstützen, garantiert aber keinen Behandlungserfolg. Die Wirkung hängt von Ursache, Stadium, Dauer des Haarausfalls und individueller Reaktion der Haarfollikel ab. Deshalb besprechen wir vorab realistische Ziele und prüfen, ob die Behandlung medizinisch sinnvoll ist.

Die Stammzelltherapie kann keine dauerhaft verlorenen Haarwurzeln ersetzen. Sie kommt eher zur Unterstützung noch aktiver Haarfollikel infrage und ist kein Ersatz für eine gesicherte Diagnose. Bei fortgeschrittenen kahlen Arealen, vernarbendem Haarausfall oder ungeklärten Ursachen können andere Therapieansätze geeigneter sein.

Die Behandlung kann vor allem bei nicht vernarbendem Haarausfall infrage kommen, wenn noch reaktionsfähige Haarfollikel vorhanden sind. Je nach Befund kann das bei erblich bedingtem oder diffusem Haarausfall geprüft werden. Die genaue Einordnung sollte dermatologisch erfolgen, weil unterschiedliche Ursachen unterschiedliche Therapien erfordern.

Eine Stammzelltherapie beginnt mit einer Untersuchung von Haaren, Kopfhaut und Haarausfallmuster. Danach wird entschieden, ob die Methode geeignet ist und welche Areale behandelt werden. Das regenerative Material wird vorbereitet und gezielt in betroffene Kopfhautbereiche eingebracht; anschließend erhalten Sie individuelle Hinweise zur Nachsorge.

Die Behandlung kann kurzzeitig unangenehm sein, wird aber meist gut toleriert. Vor allem Injektionen in die Kopfhaut können Druck, Brennen oder ein Pieksen verursachen. Wir achten auf eine möglichst schonende Durchführung und besprechen bei empfindlicher Kopfhaut geeignete Maßnahmen zur besseren Verträglichkeit.

Mögliche Nebenwirkungen sind vorübergehende Rötungen, Schwellungen, Druckempfindlichkeit, kleine Blutergüsse oder Reizungen der Kopfhaut. Individuelle Risiken hängen vom Befund und der persönlichen Ausgangssituation ab. Eine fachgerechte Durchführung, sorgfältige Aufklärung und realistische Indikationsstellung helfen, vermeidbare Risiken zu reduzieren.

Die Anzahl der Sitzungen hängt von Diagnose, Ausmaß des Haarausfalls und Therapieziel ab. Eine pauschale Empfehlung wäre unseriös, da Haarausfall sehr unterschiedliche Ursachen haben kann. Wir planen die Behandlung individuell und beurteilen den weiteren Bedarf anhand des Verlaufs.

Ergebnisse sind nicht sofort sichtbar, weil Haare in natürlichen Wachstumszyklen wachsen. Je nach Ausgangsbefund können Veränderungen erst nach Wochen bis Monaten auffallen. Wichtig ist eine realistische Verlaufskontrolle, da Haarwachstum individuell unterschiedlich reagiert und ein sichtbarer Effekt nicht garantiert werden kann.

Stammzelltherapie und PRP sind regenerative Verfahren, unterscheiden sich aber in Aufbereitung, biologischem Ansatz und Behandlungsplanung. PRP nutzt plättchenreiches Eigenblut, während Stammzellkonzepte andere regenerative Zell- oder Gewebebestandteile einbeziehen können. Welche Methode besser passt, hängt vom Befund, Therapieziel und der ärztlichen Einschätzung ab.

Die Stammzelltherapie ersetzt keine Haartransplantation, wenn Haarfollikel bereits dauerhaft verloren sind. Sie kann eher vorhandene Haarwurzeln unterstützen und den Haarstatus stabilisieren helfen. Bei kahlen Arealen oder fortgeschrittenem Haarverlust sollte ärztlich geprüft werden, ob eine Haartransplantation geeigneter ist.